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Kapstadt, Blouberg Beach & Langebaan

Leider können wir ja gerade durch die Covid 19 Situation  nicht verreisen , so bleibt mal Zeit einen kleinen Bericht über den letzten Kapstatdt Aufenthalt vom 11.02. - 25.02.2020 zu schreiben.

Da wir uns erst 2 Wochen vor Abflug entschieden haben, nach Capetown zu fliegen, waren wir froh noch halbwegs günstige Flüge (800,00 € mit Kitegepäck) mit einem Zwischenstopp in Dubai bekommen zu haben. Den Mietwagen bei Avis haben wir im Voraus über den ADAC gebucht, und den fand ich persönlich mit 15,00 €/Tag (Volkasko) recht günstig.

Als Unterkunft hatten wir das Surfhostel gebucht, das 200m vom Bloubergstrand  liegt. Da wir in den 2 Wochen auch Langebaan sehen wollten, haben wir in der Mitte unseres Urlaubes 2 Nächte dort im Windtown Hotel verbracht.

Da wir, zum ersten mal nach Kapstadt geflogen sind, war die Erwartungshaltung recht groß, und rückblickend hatten wir aufjedenfall eine coole Zeit dort. 

Kapstadt bietet aufjedenfall einiges zu entdecken, und da in der Regel der Wind immer erst ab 15 Uhr richtig gut war, hatten wir den Vormittag immer Zeit, um uns einiges um Kapstadt herum anzuschauen.

Ein Ausflug zum Tafelberg sollte man aufjedenfall machen. Da wir den Mietwagen hatten, sind wir morgens, so um 9 Uhr dort hingefahren. Parken vor Ort war kein Problem, und die Tickets für die Gondel haben wir vor Ort für 18,00 € gekauft.

 

In der Nähe vom Bloubergstrand sind 3 Hauptspots, wodurch ein Auto aufjedenfall sinnvoll ist, um flexibel zu sein. Der Wind startet immer als erstes am Sunset Beach. Dort sind die wenigen Parkplätze auch Videoüberwacht. Der Wind am Sunset Beach, wird dann von Stunde zu Stunde immer böiger, so das man dann am Nachmittag immer weiter wandert. Nach dem Sunset Beach kommt dann der Dolphin Beach, wo ebenfalls ca. 20 Parkplätze vorhanden sind.

Der Dolphin Beach geht dann weiter in den Kitebeach über, der sich über 2 bis 3 km zieht. Am Ende befindet sich das Doodles Restaurant, wo man sehr gut essen kann, und auch am Abend einen entspannten Kitetag ausklingen lasssen kann. Am Kitebeach entlang, befinden sich überall kostenlose Parkplätze, doch sollte man  seine Kites nicht im Auto lassen, bzw. am Strand unbeaufsichtigt liegen lassen. An den Parkplätzen gibt es Locals, denen man am besten Trinkgeld gibt, so das Sie ein Auge aufs Auto haben.

Der Wind wurde zum Abend hin immer stärker, so das ich vom 7 bis 12 alles geflogen bin.

Alle Spots  sind gut gefüllt, aber nicht überfüllt, so das man die reinlaufenden Wellen gut als kicker nutzen kann.

Wenn es einen negativen Punkt an den Spots gibt, ist es das es keine Strandbars gibt, wo man zwischen den Kitesessions relaxen kann. 

Hier ein kleines Video von den Spots:

 

Wie schon erwähnt, wurde der Wind immer erst am Nachmittag richtig gut, und so haben wir uns einiges angeschaut. Angefangen vom Boulder Pinguin Beach in Simon's Town, oder Muizenberg mit seinem wunderschönen Sandstarnd. Das Kap der guten Hoffnung mit seinem Naturschutzgebiet, war auch ein Erlebnis, als auf einmal die Baboons Affen neben einem am Auto standen. Eine Tour in die Weinberge sollte man aufjedenfall einplanen, da man ein komplett anderes Bild von der Natur Kapstadts erhält. Das schöne ist, das man alle Sehenswürdigkeiten in 30 bis 60 Minuten erreicht. Auf den Straßen und in der Umgebung haben wir uns zu jederzeit sehr sicher gefühlt.

In der mitte unseres Aufenthalts waren wir dann noch 3 Tage in Langebaan. Ein kleiner Ort  der ca. 1 Stunde vom Blouberg Beach entfernt liegt, und bekannt für seinen Flachwasserspot ist. Das Hotel Windtown ist absolut zu empfehlen, besonders das Frühstück. Abends kann man gemütlich beim Sonnenuntergang im Pearly's etwas trinken, aber auch die Küche dort ist zu empfehlen.

Der Spot selber ist ein reiner Flachwasserspot, leider ist der Wind immer ein paar Knoten schwächer als am Bloubergstrand in Kapstadt, so das wir in den 3 Tagen nur 12er Wind hatten.

Es war lohnenswert sich den Spot anzuschauen, aber 3 Tage haben uns dann aber auch gereicht, da drumherum nicht viel los ist.

Wir hatten aufjedenfall coole Zeit in Kapstadt und Umgebung, und werden aufjedenfall nicht zum letzten Mal dort gewesen sein. 

Hoffen wir mal, das wir die Zeit alle gut überstehen und gesund bleiben. Damit wir bald weiter die Kitewelt entdecken können.

Denn wie hat Robby Naish gesagt:

 

"Kitesurfen ist eine der besten Abenteuersportarten aller Zeiten. Ein unglaubliches Antriebsmittel um die Welt zu erkundenund Orte zu entdecken, an die man ansonsten nie gekommen wäre."

(Robby Naish)